Anschaffungskosten bebauter Mietgrundstücke im Privatvermögen

 Bisherige Regelung

Nach der bisherigen Verwaltungspraxis erfolgt der Ansatz fuer den ausgeschiedenen Grund und Boden bei Grundstücken, bei denen für das Gebäude ein AfA-Satz von 1,5 Prozent oder 2 Prozent zugrunde gelegt worden ist, grundsätzlich auf pauschale Weise mit 20 Prozent.

Neue Regelung

Es wird gesetzlich verankert, dass ab der Veranlagung für das Jahr 2016 die Anschaffungskosten bebauter Mietgrundstücke pauschal zu 60 Prozent auf das Gebäude und zu 40 Prozent auf den Grund aufgeteilt werden. Dies gilt nicht, wenn die tatsächlichen Verhältnisse offenkundig erheblich davon abweichen.

Abweichungen können per Verordnung geregelt werden. Die Neuregelung gilt in der Regel auch für bereits vermietete Gebäude.

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